Wallfahrtskirche Maria Pirkach

Die Wallfahrtskirche Maria Pirkach ist die geschichtlich jüngste Kirche in Oberdrauburg und wurde 1803 erbaut.


 

Die Wallfahrtskirche Maria Pirkach befindet sich in Unterpirkach westlich der Ortschaft Ötting auf der Oberdrauburger Schattseite. Diese Kirche wurde auf Grund einer Marienerscheinung eines jungen Mädchens im Jahr 1790 errichtet.

Den Erzählungen zu Folge, soll dem Kind die Mutter Gottes in einem Baum sitzend mit einem blauen Mantel und einer goldenen Krone das Bevorstehen schlimmer Zeiten mit Kriegen, Pest, Erdbeben und Überschwemmungen prophezeit und den Bau eines Klosters angeleitet haben. Die Mittel der Schattseitner waren jedoch eher bescheiden und so bauten sie an der Stelle, an der der Baum stand, eine wunderschöne Wallfahrtskirche.

Wie die Kirche  zu St. Oswald wurde auch die Kirche zu „Maria Pirkach“ von den Brüder Michael und Josef Köfler errichtet. Von Christoph Brandstetter stammt die prächtige Altarscheinmalerei, der Darstellung der Verkündung und der Legende der Erscheinung Marias. Der damalige Bischof schenkte dieser Legende jedoch wenig Glauben und ließ das Marienbild entfernen und die Kirche kurz nach ihrer Einweihung schließen. Auf Grund starker Proteste aus der Bevölkerung der Gläubigen, wurde sie 1830 wieder für den Gottesdienst freigegeben. Von 1962 bis 1963 wurde die Pfarrkirche umfangreich renoviert, neueingeweiht und erhoben zur Wallfahrtskirche „Rosenkranzkönigin zu Maria Pirkach“. An jedem 13. des Monats in der Zeit von Mai bis Oktober pilgern Gläubige aus der Umgebung in einer feierlichen Lichterprozession über die  Felder zu Maria Pirkach.





Die Wallfahrtskirche Maria Pirkach, ein beliebter Wallfahrtsort für Kärnten und Osttirol



Die aus dem 1682 stammende Orgel der Wallfahrtskirche mit originalen Prospektpfeifen wurde im Jahr 2002 restauriert.