Pfarrkirche St. Leonhard Zwickenberg

Die Pfarrkirche St. Leonhard in Zwickenberg gilt als Juwel unter den gotischen Kirchen Oberkärntens und wurde 1334 erstmals urkundlich erwähnt. 

 

Ihre Entstehung hat die Zwickenberger Pfarrkirche der frühen Besiedlung Zwickenbergs durch die Knappen zu verdanken und ist dem Hlg. Leonhard geweiht.

Die Kirche ist ein einfacher römisch-gotischer Langbau. Das Lanhaus ist dreibogig, der spätgotsiche Turm weist einen typischen Spitzgiebelhelm auf. Gotisch sind auch die Spitzbogenfenster. Der Kirchenraum besteht aus einem Gemeinde- und Altarraum. Das Gewölbe des Altarraumes ist vollständig bemalt und zeigt in jedem seiner vier Felder einen der Evangelisten.

Der kunstvoll geschnitzte spätgotische Flügelaltar stammt aus dem 16 Jhd. und stammt von Tiroler Künstlern aus der Umgebung von Bozen und Brixen. Der Schrein enthält die Figuren des Hlg. Leonhard, des Hlg. Laurentius und des Hlg. Erhardt. Die Seitenflügel zeigen die Hlg. Barbara, Katharina, Margaretha und Dorothea.

Die sehenswerten Fresken an der Außenmauer aus dem 14 Jhd. zeigen einen 2-teiligen Bilderzyklus der Leonhardslegende.



Die Pfarrkirche St. Leonhard mit ihren wertvollen Aussenfresken.



Die aus der 2. Hälfte des 14. Jhd. stammenden Außenfresken zeigen in mehreren Bildstreifen die Legende des Kirchenpatrons St. Leonhard.



Der spätgotische Schnitzaltaraus dem frühen 16. Jhd. und wird der Tiroler Künstlermeisterschaft aus Bozen und Brixen zugeschrieben.