Zwickenberg

Zwickenberg, in einer Seehöhe von 1000 m nördlich von Oberdrauburg gelegen, gilt als Sonnenterrasse in ausgesprochen ruhiger Lage.


Das idyllische Bergdorf ist ein absoluter Geheimtipp für alle Ruhesuchenden. Abseits jeden Verkehrslärms schmiegen sich die Bauernhöfe bis zu einer Seehöhe von über 1300 m an die Hänge der steilen Wiesen, die von den Landwirten auf Grund ihrer Steilheit großteils noch mit der Hand bewirtschaftet werden. Ein umfangreiches Wanderwegenetz bis in die alpinen Regionen der Kreuzeckgruppe, lässt jedes Wanderherz höher schlagen.

Zur Geschichte

Die Geschichte Zwickenbergs reicht weit zurück. So findet man heute noch viele Hof- und Flurbezeichnungen slawischen Ursprungs. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Zwickenberg gemeinsam mit Oberdrauburg im Jahre 1240. Den Namen erhielt Zwickenberg von Vasall Hermann Zwigco von Traaburg der das Gebiet im 13. Jahrhundert roden und besiedeln ließ. Zwickenberg ist ein Knappenort. Vermutlich bereits im 13. od. 14 Jahrhundert wurden am Zwickenberg Gold und Silber abgebaut. Die letzten Gruben wurden erst im 20. Jh. eingestellt.



Eine der vielen Naturschönheiten am Zwickenberg, der Bärenwasserfall im Dobelgraben.

 



Die steilen Bergwiesen werden am Zwickenberg noch vielfach mit der Hand bewirtschaftet.

 



Auch kulturell hat Zwickenberg einiges zu bieten. Die Pfarrkirche St. Leonhard mit ihren Außen-fresken aus dem späten 15. Jhd. und dem spätgotischen Schitz-altar gilt als Juwel der gotischen Kirchen in Oberkärnten.